Zungen-Piercing

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Zungen-Piercing

Zungen-Piercing

Piercingart


Das Zungenpiercing gehört zu den beliebtesten Piercingarten. Das Stechen ist nicht sonderlich schmerzhaft und der Stichkanal verheilt schnell. Wichtig ist, dass ein erfahrener Piercer die Zunge zuerst genau unter die Lupe nimmt. Laufen zu viele Sehnen und Adern durch die Zunge, ist ein Zungenpiercing keine gute Idee und du solltest Abstand davon nehmen.

Heilung. Nach dem Piercen schwellen der Zungenmuskel und die Lymphdrüsen für knapp eine Woche an, in der du wenig sprechen, dafür umso mehr Eiswürfel lutschen solltest. Wer ein frisches Zungenpiercing hat, muss in der ersten Zeit eventuell damit leben, dass er lispelt, aber das legt sich nach der Abheilphase von ein bis zwei Wochen wieder. In dieser Zeit solltest du auch auf Milchprodukte, Fruchtsäure (Säfte und Obst) und Körnerprodukte verzichten. Suppen oder Brei sind in der Zeit die Speisen der Wahl! Nach den Mahlzeiten dann den Mund mit stillem Wasser oder Kamillentee ausspülen. Wenn die Schwellung abgeklungen ist, wird der lange Stecker, den dir der Piercer nach dem Piercingvorgang eingesetzt hat, gegen einen passenden, kurzen Stecker ausgetauscht.

Gefahren. WICHTIG: Auf jeden Fall sollte ein erfahrener Piercer das Zungenpiercing vornehmen, denn es drohen durchaus einige Gefahren: Bei einer arteriellen Verletzung kommt es beispielsweise zu einer massiven Blutung. Durchsticht der Piercer versehentlich den großen Muskel, kommt es zu einer Schwellung, die die Atmung beeinträchtigt, und im schlimmsten Fall zur dauerhaften Teillähmung. Darüber, ob ein Zungenpiercing durch Reibung den Zahnschmelz bzw. die Zähne schädigt, sind sich Zahnärzte nicht einig.

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